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		<title>Das große Persönlichkeits-Gemüse-Inventar: Welches Gemüse bist du?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 07:58:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#44 Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[PAULA BÖHLMANN &#38; LILLY MANN. Menschen sind wie Radieschen – keins gleicht dem anderen. Das sagt man doch so, oder? Aber wie lassen sich die ganzen noch so unterschiedlichen Persönlichkeiten einheitlich beschreiben? Richtig, zum Beispiel mit den Big Five Persönlichkeitsmerkmalen: Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus. Erfassen lässt sich die Ausprägung der Persönlichkeitseigenschaften [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">PAULA BÖHLMANN &amp; LILLY MANN.<em> Menschen sind wie Radieschen – keins gleicht dem anderen. Das sagt man doch so, oder? Aber wie lassen sich die ganzen noch so unterschiedlichen Persönlichkeiten einheitlich beschreiben? Richtig, zum Beispiel mit den Big Five Persönlichkeitsmerkmalen: Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus.</em></p>



<span id="more-2125"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Erfassen lässt sich die Ausprägung der Persönlichkeitseigenschaften mit dem NEO-Fünf-Faktoren-Inventar nach Costa und McCrae (NEO-FFI; Borkenau &amp; Ostendorf, 2008) [1]. NEO-FFI, schön und gut, aber was bringt mir mein Neurotizismus-Score? Die viel entscheidendere Frage ist doch, welches Gemüse ich bin. Die Antwort auf die weltbewegende Frage, was deine Persönlichkeitseigenschaften umgerechnet in Gemüse bedeuten, wollen wir dir mit dem (noch nicht ganz, naja, eigentlich gar nicht) validierten Persönlichkeits-Gemüse-Inventar nach Ratatouille (Mann &amp; Böhlmann, 2023) [2] beantworten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Durchführung ist ganz einfach. Beantworte die Fragen, addiert die Zahlen in Klammern getrennt nach Subskala und schaut in welche Kategorie Gemüse ihr fallt. Am Ende sollte das fünf Gemüsesorten ergeben, die euch beschreiben. Zaubert euch daraus doch gleich ein leckeres Gericht. Bon Appétit!</p>



<h1 class="wp-block-heading">Offenheit für Erfahrungen</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Fragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1 Wie experimentierfreudig bist du beim Essen?</strong><br>a) Zum Frühstück Nutella-Brot und und abends Pestonudeln (1)<br>b) Ich bestelle im Restaurant prinzipiell das, was ich noch nie zuvor gehört habe (3)<br>c) Ich probiere auch gern mal mir unbekannte Rezepte, solange ich mir unter der Zutaten-Kombination grob etwas vorstellen kann. (2)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2 Wenn du einen Kuchen bäckst, wird es …</strong><br>a) … eine kunstvoll verzierte Motivtorte mit Pecanussböden und einer Basilikum-Ganache (3)<br>b) … Omas traditioneller Apfelkuchen ohne Schnickschnack. (1)<br>c) … irgendein interessant und lecker klingendes Rezept aus dem Internet (2)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3 Dein Geburtstag steht vor der Tür. Was wünschst du dir?&nbsp;</strong><br>a) Da stellt sich keine Frage. Seit Jahrzehnten wird in unserer Familie dieser eine wahre Spätzledrücker weitergegeben. Da weiß ich genau, was ich bekomme. (1)<br>b) Ich bin neugierig und schaue, was es auf dem Gadgetmarkt alles Neues gibt. Hauptsache ich kann die Bedienungsanleitung lesen und es hat gute Bewertungen. (2)<br>c) Ich bin absolut hyped. Ich wollte schon immer einmal Mochi traditionell selber machen. Dafür brauche ich auch nur 50 verschiedene Geräte und …ehm am besten einen Kochkurs. (3)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4 Deine Inspiration für Rezepte holst du …</strong><br>a) … überall her, wo ich bin. Ein Spaziergang reicht schon. Die verschiedenen Gerüche, Formen und Farben lassen ein Bild eines neuen Rezepts vor meinen Augen erscheinen. (3)<br>b) … ganz klar, aus dem kleinen und bewährten Kochbuch im Regal. (1)<br>c) … aus dem Internet oder ich frage Menschen nach ihren Rezepten, um mich inspirieren zu lassen. Halte mich aber an ihre Empfehlungen. (2)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>5 Du bist in einer neuen Stadt. Dein Magen knurrt und der Geldbeutel ist endlos gefüllt, wofür entscheidest du dich?</strong><br>a) Für die gute alte Restaurantkette. Da kenne ich mich aus. Es schmeckt und das ist das Wichtigste. (1)<br>b) Fusion-Kitchen ich komme. Je ausgefallener die Karte, umso besser. Mein Gaumen wurde für Experimente geboren. (3)<br>c) Ich weiß genau, welche Küchen mir schmecken, aber ich brauche kein bekanntes Restaurant. Hauptsache ich habe einen groben Überblick über die Speisekarte. (2)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswertung</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3 – 6: Sauerkraut</strong><br>Sauerkraut steht für die traditionelle Küche und so bist du auch eher ein Gewohnheitstier. So wie sich auch das Sauerkraut nur sehr selten in neue Gefilde wie einen Kuchen traut, bist auch du konventionell und vorsichtig in Bezug auf Unbekanntes.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>7 – 11: Gurke</strong><br>Gurken kann man auf verschiedene Arten essen: Im Salat, im Sushi, im Tzatziki oder als saure Gurke. Wie sich auch eine Gurke mal auf den Grill verirrt, bist auch du eher neugierig und offen für die unterschiedlichsten Erfahrungen. Doch am Ende des Tages magst du es auch mal konventionell wie der gute alte Gurkensalat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>12 – 15: Kartoffel</strong><br>Kartoffeln findet man in den unterschiedlichsten Gerichten: Bratkartoffeln, Pommes, Kartoffelgratin, Gnocchi, Kartoffelpuffer, … Kaum ein Gemüse ist so wandelbar. So wie Kartoffeln vielseitig sind, sind auch deiner Kreativität und Entdeckerfreude quasi keine Grenzen gesetzt.</p>



<p class="has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Geruchssinn und psychische Erkrankungen</strong><br>Das Gebiet zum Zusammenhang von Riechen und Kranksein steckt noch in den Kinderschuhen. Die Kausalitätsfragen können Forscher:innen aktuell noch nicht beantworten. Aber es tauchen immer mehr Ergebnisse aus Experimenten und Studien auf, die darauf hindeuten, dass es einen Zusammenhang zwischen einem weniger gut ausgebildeten Geruchssinn und psychischen und neurodegenerativen Störungen wie Schizophrenie, Depressionen, Autismus oder Parkinson gibt [3]. So machten Dresdner Forscher:innen im Jahr 2014 in einem Experiment mit 31 Teilnehmenden die Entdeckung, dass stinkende Eier in einem traurigen Zustand als weniger ekelerregend wahrgenommen wurden als im Normalzustand. Zudem sei diese weniger intensive Verarbeitung auch im Gehirn messbar. Demnach scheint es eine Verbindung zwischen einem geringeren Geruchsvermögen und depressiven Verstimmungen zu geben [3].&nbsp;</p>



<h1 class="wp-block-heading">Verträglichkeit&nbsp;</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Fragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1 Wie kompromissbereit bist du beim Kochen mit anderen Leuten?</strong><br>a) Ich einige mich mit den anderen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Wenn niemand hinschaut, würze ich aber doch nochmal mit meinem Lieblingsgewürz nach. (2)<br>b) Mir ist beim gemeinsamen Essen am wichtigsten, dass es allen schmeckt. Dafür nehme ich mir gern Zeit, um nach Kompromissen zu suchen. (3)<br>c) Die Ananas kommt auf die Pizza, egal was alle anderen sagen! (1)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2 Gibt es bei dir am Abend vor der dreistündigen Zugfahrt Knoblauch?</strong><br>a) Auf jeden Fall, und zwar so viel wie möglich. So schlimm ist der Knoblauchgeruch nun auch wieder nicht. (1)<br>b) Eine kleine Zehe für den Geschmack geht schon. (2)<br>c) Nein, an diesem Tag lasse ich den Knoblauch weg. Ich möchte niemanden mit meinem Knoblauchgeruch belästigen. (3)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3 Eine andere Person bittet dich beim Kochen, weniger Chili zu benutzen, weil er/sie das nicht so gut verträgt. Was machst du?</strong><br>a) Ich würze wie immer. (1)<br>b) Ich freue mich, dass die Person mir das mitgeteilt hat. Ich möchte schließlich nicht, dass es jemandem nach dem Essen schlecht geht und überlasse das Würzen der Person. (3)<br>c) Ich benutze weniger Chili, kann mir aber den Kommentar, dass es schärfer besser schmeckt, nicht verkneifen. (2)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4 Du und deine Freund:innen überlegen, in welches Restaurant ihr essen gehen wollt. Das Essen in dem von allen anderen präferierten Restaurant schmeckt dir überhaupt nicht. Was machst du?</strong><br>a) Ich sage den anderen, dass ich dort nichts finde, was mir schmeckt, und bringe noch einmal mein Lieblingsrestaurant ins Gespräch. Am Ende füge ich mich jedoch der Mehrheit. (3)<br>b) Ich behaupte, allergisch gegen eine spezielle Zutat zu sein, die dort in allen Gerichten verwendet wird. (1)<br>c) Ich lasse mir mit der Tischreservierung extra viel Zeit. Vielleicht ist ja dann schon ausgebucht. Nicht? Schade, dann muss ich da wohl durch. (2)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>5 Dein großer Bruder verteilt die Teller. Alle haben vier Pilze auf der Pizza. Du nur drei. Was machst du?</strong><br>a) Es ist ein Pilz auf der Pizza. Who cares? (3)<br>b) Ich tausche schnell die Teller mit meinem/r Sitznachbarn:in aus. (2)<br>c) Ich zeige allen, dass ich damit nicht einverstanden bin und breche, wenn nötig, einen Streit vom Zaun. (1)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswertung</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3 – 6: Kohl</strong><br>Oh weh! Der Kohl bereitet vielen Menschen nach dem Verzehr tüchtige Darmwinde und gelegentlich auch Bauchkneifen. Zusätzlich dazu ist er nur selten eine gute Wahl als Beetpartner. Er gilt als anspruchsvoll und Starkzehrer. Auch du bist teilweise unnachgiebig. Fingerspitzengefühl ist entscheidend. Dosieren die anderen ihren Umgang mit dir nicht richtig, wirst du schnell giftig oder gehst ein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>7 – 11: Kürbis&nbsp;</strong><br>Glückwunsch! Du bist dem Gemüse mit der harten Schale und dem weichen Kern sehr nahe. Pflänzchen wie dich muss man nur zu den richtigen Beetkumpels setzen. Dann blühst du auf und lässt alle daran teilhaben. Kürbis-Menschen wird nachgesagt, dass wenn ihre Schale einmal gebrochen ist, ein weicher Kern voller Potential entfaltet wird.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>12 – 15: Pflücksalat</strong><br>Du bist wie ein Pflücksalat. Ein:e gute:r Beetpartner:in für mehr als eine Gartensaison. (Auf) dich kann man setzen. Du teilst dich wie der Salat seine Blätter und bringst immer wieder Neues hervor. Du bist verträglich und unterstützt allein durch deine Präsenz deine Mitmenschen.&nbsp;</p>



<p class="has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Chili als Skill</strong><br>Bestimmte psychische Erkrankungen wie Angststörungen und die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung Typ Borderline gehen mit Spannungszuständen einher. Um diese angespannten Zustände zu reduzieren oder zu lösen, können Betroffene zu verschiedenen Skills (Fertigkeiten) greifen. Chili befindet sich bei vielen im Skill-Koffer. Der scharfe Geruch und Geschmack lenken den Fokus weg aus der Situation und hin auf die Schärfe. [4].</p>



<h1 class="wp-block-heading">Extraversion</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Fragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1 Worauf freust du dich beim gemeinsamen Grillen am meisten?</strong><br>a) Auf mein Steak oder meine gegrillte Aubergine. (1)<br>b) Auf die schönen gemeinsamen Gespräche (3)<br>c) Auf die Kombination aus Freund:innen treffen und gutem Essen (2)&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2 Wo isst du am liebsten?</strong><br>a) Beim Laufen, weil ich es richtig nervig finde, ruhig dazusitzen. (3)<br>b) Oben auf dem Gipfel nach einer anstrengenden Wanderung. (2)<br>c) In meinem gemütlichen Ohrensessel in eine Kuscheldecke gewickelt. (1)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3 Wie kochst du?&nbsp;</strong><br>a) Meistens mag ich es gemütlich. Ich koche mir ein Gericht ohne großen Energieaufwand und mache mir dann einen schönen Abend mit mir selbst und einem guten Buch. (1)<br>b) Mal so, mal so. Mal soll es schnell auf die Hand gehen, mal nehme ich mir Zeit für eine längere Kochsession. Mal für mich allein, mal mit Freund:innen. Ich bin da flexibel. (2)<br>c) Wenn ich koche, wird das auch zelebriert. Ich lade meine Freund:innen ein und lasse meine ganze Energie in die Zubereitung des Festmahls fließen. Ohne Fleiß kein Reis mit geilem Scheiß (3).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4 Du hast dir vorgenommen, dein Lieblingsrezept von Omi nachzukochen. Aber Überraschung: es klappt nicht, denn bei Omi schmeckt es am besten. Was machst du?&nbsp;</strong><br>a) Google, mein Freund und meine Helferin. Irgendjemand hat bei Gute-Frage.net sicher schon mal beantwortet, warum Oma-Essen prinzipiell besser schmeckt. (1)<br>b) Ich nehme den Topf und pack ihn auf den Gepäckträger. Statten wir Oma mal einen Besuch ab. Sie wird es schon richten und dann können wir uns noch einen schönen Quasselabend machen. (3)<br>c) Ich hänge mich ans Telefon und löchere Oma mit Fragen, wie ich das Essen noch retten kann. (2)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>5 Bei der Feier, bei der jede:r etwas Kulinarisches beigesteuert hat, …</strong><br>a) … bin ich supergut gelaunt und habe extra Probierhäppchen mitgebracht, damit ich allen Anwesenden meine außerordentliche Kreation unter die Nase halten kann. (3)<br>b) … freue ich mich über meine Gabe und stelle meine Schüssel zentral auf das Buffet. (2)<br>c) … stelle ich still und heimlich meinen Anteil an den Rand des Tisches und sage nur auf Nachfrage, dass ich dies mitgebracht habe. (1)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswertung</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3 – 6: Spinat</strong><br>Spinat ist zurückhaltend: Sowohl pur, in herzhaften Gerichten als auch als Ballaststoffquelle im Green-Smoothie schmeckt er nicht hervor, sondern passt sich den restlichen Gewürzen und Zutaten an. Auch du bist eher still und lässt anderen in Gesprächen den Vortritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>7 – 11: Paprika</strong><br>Die Paprikafrucht ist ein wahrer Alleskönner – egal ob als strukturgebende Zutat in Saucen und Salat oder als wahrer Geschmacksträger frisch geröstet in Currys und Pasten. Genau wie du. Wandelbar und je nach Stimmung mal auffälliger als wahre (Geschmacks)-Explosion und mal etwas zurückhaltend, aber wahrnehmbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>12 – 15: Knoblauch</strong><br>Wie auch Knoblauch, der nicht nur in jedem Gericht tonangebend ist, sondern auch am nächsten Tag noch einen bleibenden Eindruck hinterlässt, gehst du gern aus dir heraus. Du bist gesellig und magst es, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen.</p>



<p class="has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Kochen als Therapie</strong><br>Therapie bedeutet nicht immer sitzen oder liegen und dabei reden. Es gibt viele verschiedene Ansätze (diesem Thema haben wir unsere letzte Ausgabe gewidmet. Für alle, die neugierig geworden sind, gibt es die Ausgabe auf unserer Website zum Nachlesen). Wusstest du, dass sich auch Kochen als Therapieform immer weiter etabliert? Kochen wirkt verhaltensaktivierend und fördert Kreativität sowie Bewältigungsstrategien. Beim gemeinsamen Kochen sollen soziale Kompetenzen gewonnen werden. Oftmals geht auch ein Erwerb von freudigen Gefühlen mit dem Kochen einher [5].</p>



<h1 class="wp-block-heading">Gewissenhaftigkeit</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Fragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1 Wie sehr hältst du dich ans Rezept?</strong><br>a) Ich besitze eine Waage, mit der ich Hefe aufs Milligramm genau dosieren kann. (3)<br>b) Ich improvisiere höchstens bei den Gewürzen, sonst gilt ein Toleranzbereich von +/- 10 g (2)<br>c) Was ich nicht da habe, lasse ich weg oder ersetze es. Welchen Toleranzbereich ich habe? Keine Ahnung, Küchenwaagen sind etwas für Anfänger:innen. Ich mache das nach Augenmaß. (1)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2 Wie hältst du es mit dem Aufräumen der Küche?</strong><br>a) Morgen ist auch noch ein Tag (1)<br>b) Nach dem Essen (2)<br>c) Während des Kochens, mit geputzter Küche schmeckt es gleich viel besser (3)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3 Du wurdest gebeten, zur Geburtstagsfeier einer Freundin einen Kuchen mitzubringen.</strong><br>a) Ich mache sofort einen genauen Plan, was ich backen möchte und kaufe rechtzeitig alle Zutaten ein, um am Abend zuvor den Kuchen genau nach Rezept zuzubereiten. (3)<br>b) Ich vergesse es und hole auf dem Weg schnell einen Fertigkuchen. (1)<br>c) Ich suche am Abend zuvor ein Rezept, was zu den Zutaten passt, die ich noch Zuhause habe. (2)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4 Es ist 19:00 Uhr und deine Dinnergäste stehen wie vereinbart vor der Tür. Was machst du?</strong><br>a) Vorbereitung ist das A&amp;O. Ich öffne ihnen mit einem Aperitif die Tür und führe sie direkt zum gedeckten Tisch. Alle Gänge sind auf die Minute vorbereitet und ich behalte den Überblick. (3)&nbsp;<br>b) Ahhhh. Es ist schon 19:00 Uhr. Ich bin völlig überfordert und öffne als Chaos selbst die Tür. Meine Gäste dürfen sich selbst Wasser einschenken, während ich noch einmal überprüfe, ob ich überhaupt alle Zutaten daheim habe. (1)<br>c) Uff&#8230; das ist aber knapp. Ich schaffe es mit einem improvisiert entspannten Auftreten die Tür zu öffnen. Zum Glück habe ich die Vorspeise schon fertig und das Hauptgericht im Ofen. Hoffentlich bleibt für das Dessert noch genügend Zeit. (2)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>5 Wie oft taust du den Kühlschrank ab?</strong><br>a) Hä? Was ist Abtauen? Der soll doch kühlen. (1)<br>b) In jeden Semesterferien. Am Tag nach der letzten Klausur ist das meine Belohnung für die überstandene Prüfungsphase. (3)<br>c) Sobald dank der dicken Eisschicht die Pizza nicht mehr ins Tiefkühlfach passt und im Gemüsefach Pilze wohnen, ohne dass ich welche gekauft habe. Dann unterziehe ich den Kühlschrank doch mal einer Grundreinigung. (2)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswertung</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3 – 6: Banane (Wir wissen, Bananen sind Obst, aber findet mal ein ungesundes Gemüse)</strong><br>Aufgrund des höheren Zuckeranteils gilt die Banane als eine der ungesündesten Obstsorten. Wie die Banane sich wenig für den Blutzuckerspiegel der Konsument:innen interessiert, gehst auch du eher unbekümmert durchs Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>7 –11: Tomate (ja, ja ist auch eine Frucht; wissen aber viele nicht)</strong><br>Bei Tomaten weiß man nie so richtig, was man bekommt. Mal sind sie süß, mal eher intensiv fruchtig bis hin zu leichten, säuerlichen Noten. Auch du steckst voller Überraschungen. Bei einigen Dingen bist du sehr sorgsam und gewissenhaft, mal scherst du dich aber auch gar nicht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>12 – 15: Sprossen</strong><br>Du bist eine Sprosse und somit das Superfood schlechthin. Sprossen enthalten eine hohe Konzentration an wertvollen Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen und erlauben somit eine effektive Aufnahme von Spurenelementen. Auch du legst großen Wert auf Effizienz und Sorgfalt.&nbsp;</p>



<h1 class="wp-block-heading">Neurotizismus</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Fragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1 Das Essen ist angebrannt. Wie reagierst du?</strong><br>a) Ich renne panisch durch die Küche und bin super frustriert, weil das Essen nicht mehr zu retten ist. (3)<br>b) Ich ärgere mich und fluche, während ich das Verbrannte abkratze. (2)<br>c) Yeah, Röstaromen! (1)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2 Du bist in 3 Stunden auf einem Fest eingeladen und stellst nun fest, dass der Kartoffelsalat fürs Buffett schlecht geworden ist. Was machst du?&nbsp;</strong><br>a) Kein Problem. Ich kaufe einen im Supermarkt und streue ein bisschen frische Kräuter drüber. Wird schon nicht auffallen. (1)<br>b) Ich bin etwas besorgt, stelle mich aber noch einmal in die Küche. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, aber am Ende steht der Salat und ich bin zufrieden. (2)<br>c) Ich hatte schon so ein doofes Gefühl, als ich ihn zubereitet habe. Ich bin jetzt noch unsicherer. Soll ich nochmal einen Neuen machen? Und wenn ja, schwäbischer Kartoffelsalat oder mit Majo? Hilfe! (3)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3 Welche Gedanken kommen dir beim Eischnee oder Aquafaba schlagen?</strong><br>a) Geil! Muskeln beim Backen. Mega (1)<br>b) Schmerzt jetzt schon mein ganzer Körper… muss ich das wirklich? (3)<br>c) Ist zwar nervig, aber wird sich lohnen. (2)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4 Beim Kochen…</strong><br>a) &#8230; verlasse ich mich gern auf die anderen. Ohne sie wäre ich aufgeschmissen. (3)<br>b) &#8230; bin ich mein eigener Chef. Ich komme am liebsten selbst zur Rätsels Lösung. (1)<br>c) &#8230; probiere ich mich gern selbst aus, aber frage bei Problemen auch nach Hilfe. (2)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>5 Du überschlägst die Sahne für die Schwarz-Wälder-Kirschtorte und hast jetzt Butter. Wie reagierst du?</strong><br>a) Ich schlage einen neuen Becher Sahne für den Kuchen auf und verfeinere meine selbstgemachte Butter mit Knoblauch. Win-win: Leckere Torte und geile Knoblauch-Butter. Heute ist mein Glückstag. (1)<br>b) Jetzt ist alles versaut. Entmutigt kratze ich mein Missgeschick in den Müll und werfe frustriert die Tortenböden gleich hinterher. (3)<br>c) Dann gibt es halt Buttercreme statt Schlagsahne. Was soll’s. Warum ist backen immer so unnötig stressig? (2)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswertung</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3: Honig</strong><br>Du bist zwar kein Gemüse, aber zuckersüß und schier unendlich haltbar. Wie Honig strotzt du allen Umweltbedingungen und bist quasi nicht zu verderben. An deine Unkaputtbarkeit kommt kein Gemüse ran!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4 – 7: Gewürzgurke</strong><br>Vor allem die Bananen unter uns haben sicher ein Gewürzgurkenglas im Kühlschrank, was dort bereits seit Monaten offensteht und immer noch essbar ist. So wie die Gewürzgurke bist auch du widerstandsfähig und lässt dich von quasi Nichts aus der Ruhe bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>8 – 11: Nüsse</strong><br>Nüsse halten ewig, aber sind nicht für die Unendlichkeit gemacht. Dafür sind sie auch viel zu lecker! Genau wie Nüsse bist du sehr genügsam und ausdauernd. Aber irgendwann sollte sich eine Lösung finden, sonst wirst du sauer.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>12 – 15: Pilz</strong><br>Frische Pilze muss man bei der Lagerung mit Sie ansprechen, sonst werden sie schnell mal schimmelig. Aber das ist ja bei den ganzen seltenen und wertvollen Inhaltsstoffen wie Kalzium, Selen oder Vitamin D auch klar. Genau wie ein Pilz steckst du voller besonderer Eigenschaften, bist empfindsam und deshalb auf Wohlfühlatmosphäre angewiesen, um dein Potential zu entfalten.&nbsp;</p>



<p class="has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Big-Five im Wandel der Zeit</strong><br>Mit seinen circa 90 Jahren hat das Big-Five-Modell schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel. Die Forschung ging nicht spurlos an ihm vorbei. So kam es durch die Forscher Ashton und Lee zu einer Weiterentwicklung um einen weiteren Faktor. Ergänzend zu den fünf Faktoren der Persönlichkeit lösten sie das Begriffspaar Ehrlichkeit – Humilität aus dem Faktor der Verträglichkeit, unter welchem es beim Big-Five-Modell erfragt wird, und gaben ihm eine eigene Dimension. Dieses erweiterte HEXACO- Modell findet in der Praxis jedoch weniger Anwendung als das altbewährte NEO-Fünf-Faktoren-Inventar nach Costa und McCrae [6]<em>.&nbsp;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Unsere Kombination</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um unseren top validen, objektiven und reliablen Fragebogen einer kritischen Prüfung zu unterziehen, haben wir ihn an exakt zwei Probandinnen getestet – uns selbst. Auch wenn die Größe der Normierungsstichprobe zu wünschen übriglässt, spricht das Ergebnis für sich. 100&nbsp;% der Testpersonen sind zufrieden mit der Gemüsezusammensetzung ihrer Persönlichkeit. Was will man mehr?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lilly</strong><br>Bei mir gibt es einen reichhaltigen Pflücksalat. Schwung kommt mit gebratenen Pilzen und geschmorter Paprika rein. Als Kohlenhydratquelle dürfen gebackene Kartoffeln nicht fehlen und Sprossen runden den Schmackofatz ab.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Paula</strong><br>Ich röste Nüsse in einer Pfanne an und streue sie als Topping zusammen mit Sprossen über meinen frischen Pflücksalat. Dazu serviere ich knusprige Knoblauchkartoffeln.</p>
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			</item>
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		<title>Unsinn pur! – Unsere schönsten Psychologie-Witze</title>
		<link>https://psycho-path.de/unsinn-pur-unsere-schoensten-psychologie-witze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[web9843]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jul 2023 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#34 Sinn]]></category>
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					<description><![CDATA[LEONARDO STEENBOCK. Wie viele Psycholog:innen braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln? &#8211; Nur einen, aber die Glühbirne muss auch wollen! Patient: „Herr Doktor, alle hassen mich“Psychologe: „Blödsinn. Sie haben doch noch gar nicht alle getroffen.“ Ein Kind geht nachts am Schlafzimmer seiner Eltern vorbei, öffnet die Tür, schaut rein, dreht sich um und murmelt: [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">LEONARDO STEENBOCK. <em>Wie viele Psycholog:innen braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln? &#8211; Nur einen, aber die Glühbirne muss auch wollen!</em></p>



<span id="more-2060"></span>



<figure class="wp-block-pullquote has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background has-small-font-size"><blockquote><p>Patient: „Herr Doktor, alle hassen mich“<br>Psychologe: „Blödsinn. Sie haben doch noch gar nicht alle getroffen.“</p></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-pullquote has-medium-gray-color has-text-color has-background has-small-font-size" style="background:linear-gradient(33deg,rgb(122,220,180) 0%,rgb(0,208,130) 100%)"><blockquote><p>Ein Kind geht nachts am Schlafzimmer seiner Eltern vorbei, öffnet die Tür, schaut rein, dreht sich um und murmelt: &#8222;Und mich wollen die zum Psychologen schicken, weil ich am Daumen lutsche!&#8220;</p></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-pullquote has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background has-small-font-size"><blockquote><p>Warum hatte Ivan Pavlov so weiches Haar? – Classical Conditioning</p></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-pullquote has-light-green-cyan-to-vivid-green-cyan-gradient-background has-background has-small-font-size"><blockquote><p>Ein Mann sitzt in einer psychologischen Untersuchung.<br>Der Psychologe malt ein Dreieck und fragt: &#8222;Woran denken Sie, wenn Sie das sehen?&#8220; &#8211; &#8222;An Sex&#8220;, antwortet der Patient.<br>Der Psychologe malt einen Kreis und fragt wieder: &#8222;Woran denken Sie, wenn Sie das sehen?&#8220; &#8211; &#8222;An Sex&#8220;, antwortet der Patient.<br>Der Psychologe malt ein Viereck und fragt wieder: &#8222;Und woran denken Sie, wenn Sie das sehen?&#8220; &#8211; &#8222;An Sex&#8220;, sagt der Patient.<br>Der Psychologe: &#8222;Sie denken immer nur an das Eine!&#8220; Der Patient: &#8222;Wer malt denn hier die ganze Zeit diesen Schweinkram?&#8220;</p></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-pullquote has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background has-small-font-size"><blockquote><p>Eine Mutter holt ihren Sohn vom Psychoanalytiker ab. <br>&#8222;Und&#8220;,  fragt sie neugierig, &#8222;was hat er gesagt?&#8220;<br>&#8222;Ich hätte einen Ödipus- Komplex&#8220;, antwortet der Sohn. &#8222;Ach, so ein Quatsch! Hauptsache, du hast deine Mami lieb.&#8220;</p></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-pullquote has-light-green-cyan-to-vivid-green-cyan-gradient-background has-background has-small-font-size"><blockquote><p>Zwei forensische Psychologinnen kommen aus der Kneipe und sehen jemanden zusammengeschlagen auf dem Bürgersteig liegen – bewusstlos, blutüberströmt und so weiter. Sagt die eine zur anderen: &#8222;Du, der, der das gemacht hat, dem müssen wir echt helfen!&#8220;</p></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-pullquote has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background has-small-font-size"><blockquote><p><strong>Ein Mensch fragt: &#8222;Wo geht es hier zum Bahnhof?&#8220; Es antwortet&#8230;</strong><br><br><strong>&#8230; die Gesprächstherapeutin:</strong> &#8222;Sie wissen nicht, wo der Bahnhof ist, und das macht Sie nicht nur traurig, sondern auch ein Stück weit wütend.&#8220;<br><br><strong>&#8230; der Tiefenpsychologe:</strong> &#8222;Sie wollen verreisen?&#8220;<br><br>&#8230; <strong>die Psychoanalytikerin:</strong> &#8222;Sie meinen dieses lange dunkle Gebäude, wo die Züge immer rein und raus, rein und raus&#8230; fahren?&#8220;<br><br><strong>&#8230; der Gestalttherapeut:</strong> &#8222;Du, lass das voll zu, dass Du zum Bahnhof willst.&#8220;<br><br>&#8230; <strong>die Verhaltenstherapeutin</strong>: &#8222;Heben Sie den rechten Fuß, schieben Sie ihn vor, setzen Sie ihn jetzt auf. Sehr gut. Hier haben Sie ein Bonbon.&#8220;<br><br>&#8230; <strong>der Psychiater:</strong> &#8222;Bahnhof? Zugfahren? Welche Klasse?&#8220;<br><br>&#8230; <strong>die Neurologin:</strong> &#8222;Sie haben also die Orientierung verloren. Passiert Ihnen das öfter?&#8220;<br><br>&#8230; <strong>der systemische Familientherapeut:</strong> &#8222;Was glauben Sie, denkt Ihre Schwester, was Ihre Eltern fühlen, wenn die hören, dass Sie zum Bahnhof wollen?&#8220;<br><br><strong>&#8230; die Kurzzeittherapeutin:</strong> &#8222;Stellen Sie sich vor: plötzlich geschieht ein Wunder und Sie sind schon am Bahnhof. Was ist anders dadurch?&#8220;<br><br>&#8230; <strong>der Sozialpädagoge:</strong> &#8222;Ich weiß nicht, aber es ist gut, dass wir darüber reden können.&#8220;<br><br>&#8230; <strong>die Psychodramatherapeut</strong>in: &#8222;Zum Bahnhof. Fein. Das spielen wir mal durch. Geben Sie mir Ihren Hut, ich gebe Ihnen meine Jacke und dann &#8230;&#8220;<br><br>&#8230; <strong>der Pädagoge:</strong> &#8222;Ich weiß natürlich, wo der Bahnhof ist. Aber ich denke, dass es besser für Dich ist, wenn Du es selbst herausfindest.&#8220;<br><br><strong>&#8230; die humanistische Psychotherapeutin: </strong>&#8222;Wenn Du da wirklich hinwillst, wirst Du den Weg auch finden.&#8220;<br><br>&#8230; <strong>die Sozialarbeiterin:</strong> &#8222;Ich hab keine Ahnung, wo der Bahnhof ist, aber ich fahre Sie schnell hin.&#8220;</p></blockquote></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Yoga für Psycholog:innen</title>
		<link>https://psycho-path.de/yoga-fuer-psychologinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[web9843]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2023 13:48:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#mehr_unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>
		<category><![CDATA[juliane-lucas]]></category>
		<category><![CDATA[lydia-richter]]></category>
		<category><![CDATA[rätsel]]></category>
		<category><![CDATA[rebecca-siebert]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[yoga]]></category>
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					<description><![CDATA[JULIANE LUCAS, REBECCA SIEBERT &#38; LYDIA RICHTER. Damit du dich für die nachfolgende Yoga-Übung in ein positives Mindset begeben kannst, laden wir dich zur Imaginationsreise „Spitzenwissenschaftler:in“ ein: Finde eine für dich bequeme Sitzposition und schließe dann die Augen. Atme tief ein und langsam wieder aus. Lass‘ alle Anspannung von dir fallen. Versuche nun, dir das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">JULIANE LUCAS, REBECCA SIEBERT &amp; LYDIA RICHTER. <em>Damit du dich für die nachfolgende Yoga-Übung in ein positives Mindset begeben kannst, laden wir dich zur Imaginationsreise „Spitzenwissenschaftler:in“ ein: Finde eine für dich bequeme Sitzposition und schließe dann die Augen. Atme tief ein und langsam wieder aus. Lass‘ alle Anspannung von dir fallen. Versuche nun, dir das folgende Szenario möglichst bildlich vor Augen zu führen: Für deine geplante Studie hast du immense Forschungsgelder bewilligt bekommen und präregistrierst sie nun auf einer Open Science Plattform. Es handelt sich natürlich um ein doppelblindes randomisiert kontrolliertes Trial.</em></p>



<span id="more-2042"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Nach umfangreichem Austausch mit den Expert:innen im Forschungsfeld bist du dir sicher, alle konfundierenden Variablen zu erheben. Das Interesse an deiner Forschung ist enorm und du erreichst eine repräsentative Stichprobe. Der Gedanke an den nur geringen Anteil an Psychologie-Studierenden in deiner Erhebung löst ein ganz warmes, wohliges Gefühl in dir aus. Die unabhängige Analyse von mehreren Forscher:innen ergibt, dass alle deine Hypothesen bestätigt werden können. Laut Cohen sind all‘ deine Effektstärken groß und die Ergebnisse signifikant. Lenk‘ deine Aufmerksamkeit einmal ganz bewusst auf den alpha-Wert. Spüre, was das Signifikanzniveau von 0,01 in dir auslöst. Wenn du so weit bist, dann richte deine Gedanken auf die Veröffentlichung. Deine zukunftsweisende Studie wird in der Science publiziert. Dein h-Index steigt rasant an. Nimm dir noch einmal die Zeit, alle auftauchenden Gedanken, Emotionen und Vorstellungen wahrzunehmen. Kehre dann langsam in’s Hier und Jetzt zurück. Öffne deine Augen, strecke dich und stehe in deinem eigenen Tempo auf. Du bist nun bestens vorbereitet für unser Psycholog:innen-Yoga. Viel Spaß beim Rätseln und Nachmachen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-accent-color has-text-color wp-block-paragraph"><strong>Schaffst du es, jeder Yoga-Position den entsprechenden Titel zuzuordnen?</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Normalverteilunhskurve</li>



<li>Der Psycho-Path-Hase</li>



<li>Pawlowscher Hund</li>



<li>Fight or Flight</li>



<li>Rest and Digest</li>



<li>Der Entscheidungsbaum</li>



<li>Das innere Kind</li>



<li>Gegenübertragung</li>



<li>Marshmallow Task</li>
</ul>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="644" height="429" src="https://psycho-path.de/wp-content/uploads/2023/06/7-001-644x429.jpg" alt="" class="wp-image-2049" srcset="https://psycho-path.de/wp-content/uploads/2023/06/7-001-644x429.jpg 644w, https://psycho-path.de/wp-content/uploads/2023/06/7-001-300x200.jpg 300w, https://psycho-path.de/wp-content/uploads/2023/06/7-001-768x512.jpg 768w, https://psycho-path.de/wp-content/uploads/2023/06/7-001-1536x1023.jpg 1536w, https://psycho-path.de/wp-content/uploads/2023/06/7-001-676x450.jpg 676w, https://psycho-path.de/wp-content/uploads/2023/06/7-001-600x400.jpg 600w, https://psycho-path.de/wp-content/uploads/2023/06/7-001-272x182.jpg 272w, https://psycho-path.de/wp-content/uploads/2023/06/7-001.jpg 1684w" sizes="auto, (max-width: 644px) 100vw, 644px" /></figure>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein Kind, wir müssen reden</title>
		<link>https://psycho-path.de/mein-kind-wir-muessen-reden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[web9843]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#42 New Work]]></category>
		<category><![CDATA[#mehr_unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[klima]]></category>
		<category><![CDATA[paula-böhlmann]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://psycho-path.de/?p=2028</guid>

					<description><![CDATA[PAULA BÖHLMANN Hallo, mein Kind. Schön, dass du dich meldest.Ja, ich weiß, du hattest viel zu tun.Das kann ich verstehen. Ehrlich, ich weiß. Aber mein Kind, wir müssen reden. Weitergehen kann es so nicht.Ich habe geschwiegen.Geschwiegen so lange.Doch nun schreibe ich dir dieses Gedicht. Du lebst auf meine KostenUnd das schon seit Jahren.du nimmst und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">PAULA BÖHLMANN</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hallo, mein Kind. <br>Schön, dass du dich meldest.<br>Ja, ich weiß, du hattest viel zu tun.<br>Das kann ich verstehen. Ehrlich, ich weiß.</p>



<span id="more-2028"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Aber mein Kind, wir müssen reden. <br>Weitergehen kann es so nicht.<br>Ich habe geschwiegen.<br>Geschwiegen so lange.<br>Doch nun schreibe ich dir dieses Gedicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du lebst auf meine Kosten<br>Und das schon seit Jahren.<br>du nimmst und nimmst und gibst nichts zurück.<br>Du zerstörst meine Kunst und raubst mir die Güter.<br>Höre mich an! Nur einen Augenblick!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sehe dich und meine anderen Kinder.<br>Es zerreißt mir immer aufs Neue das Herz.<br>Deine Freude, dein Besitz, dein Spielzeug<br>Ihr Wille?<br>Er bedeutet dir rein gar nichts, ihr Schmerz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß, ich bin alt und spießig.<br>Meine Grenzen starr und längst überholt.<br>Ich verstehe, dass du dich wehrst.<br>Ich halt dich am Boden.<br>Während du viel mehr die Lüfte begehrst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch Kind, ich muss dich enttäuschen.<br>Man bekommt nicht immer das, was man will.<br>Ich habe geschwiegen.<br>Geschwiegen so lange.<br>Ab jetzt bin ich nicht mehr still.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich höre dich reden.<br>Oh nein, Mutter ist krank.<br>Sollten wir etwas für sie tun?<br>Quatsch, so launisch war sie schon immer.<br>Wer ist die schon, gegen das Wirtschaftswachstum?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe Fieber.<br>Doch bald wirst du sehen.<br>Es bin nicht ich, die daran zugrunde geht.<br>Ich werde leben. Du wirst dran sterben.<br>Ich werde mich einfach weiterdrehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß, du willst leben.<br>Genießen und Reichtum.<br>Ich versteh das, ehrlich mein Kind.<br>Doch zeig endlich Rücksicht und auch etwas Reue.<br>Sonst spürst du meinen Gegenwind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gönne dir gar nichts?<br>Ich gönne dir alles.<br>Du hast es dir so hart verdient.<br>Die Dürren, die Stürme, die Fluten, die Feuer.<br>Sind dein Werk und der Beginn deines Falles.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du bist nur eins meiner Kinder,<br>das haust wie ein Monster<br>und bald schon um Erbarmen fleht.<br>Doch manchmal glaube ich, dass es mir, Mutter Erde,<br>ohne dich, mein Menschenkind, deutlich besser geht!</p>
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		<title>Dem Leben die Hand reichen &#8211;Probleme und Perspektiven derSinnfrage</title>
		<link>https://psycho-path.de/dem-leben-die-hand-reichen-probleme-und-perspektiven-dersinnfrage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[web9843]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2023 04:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#34 Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[#mehr_unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[sinn]]></category>
		<category><![CDATA[yvonne-friedrich]]></category>
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					<description><![CDATA[YVONNE FRIEDRICH. Ich bücke mich, um meine Schnürsenkel zu binden.Ich studiere, um einen rentablen Beruf ergreifen zu können.Ich blättere in der Zeitung, um meine Langeweile zu vertreiben.Ich denke, um zu verstehen.Schreibe, um verstandenund am Ende wieder vergessen zu werden. Es gibt kaum eine Handlung im Leben,um deren Sinn und Zweck wir wirklich verlegen wären.Außer vielleicht:dem [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">YVONNE FRIEDRICH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bücke mich, um meine Schnürsenkel zu binden.<br>Ich studiere, um einen rentablen Beruf ergreifen zu können.<br>Ich blättere in der Zeitung, um meine Langeweile zu vertreiben.<br>Ich denke, um zu verstehen.<br>Schreibe, um verstanden<br>und am Ende wieder vergessen zu werden.</p>



<span id="more-1970"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt kaum eine Handlung im Leben,<br>um deren Sinn und Zweck wir wirklich verlegen wären.<br>Außer vielleicht:<br>dem Leben selbst.<br>Wie schmerzhaft,<br>wenn unsere heilige Ratio<br>das zerlegt, was die Basis unserer Existenz bilden soll.<br>Wenn unsere sauberen Finalketten nicht greifen.<br>Weil es nichts gibt,<br>um sie daran aufzuhängen.<br>Weil das schwächste Glied<br>das erste und das letzte sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 1: Gib mir eine Aufgabe und ich messe mich daran!</strong><br>Kinder kriegen.<br>Geld verdienen.<br>Welt retten.<br>Und am Ende unseres Lebens,<br>da gibt es welche, die es geschafft haben<br>auf einer Likert-Skala von 1 bis 5.<br>Und solche, die am unteren Ende<br>der Gaußschen Verteilung landen.<br>Schade.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 2: Jeder ist seines Glückes Schmied</strong><br>Wieso sollte irgendjemand<br>auf dieser Erde<br>das Recht haben,<br>mir vorzuschreiben,<br>wozu ich da bin?<br>Wegen Befangenheit disqualifiziert.<br>Soll doch jeder selber wissen.<br>Was er daraus macht.<br>Und ob’s ihm gefällt.<br>Die absolute Subjektivierung von Sinn:<br>Familie, Freunde, Nächstenliebe.<br>Blumen gießen oder Briefmarken sammeln.<br>Irgendwie seltsam.<br>Das kann mir doch keiner erzählen,<br>dass alles erlaubt ist<br>und sich niemand an der Moral probiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 3: Irgendwas Moralisches</strong><br>Lasst uns Gutes tun.<br>Oder es zumindest versuchen.<br>Und dann als Lehrer falsche Theorien verbreiten.<br>Als Politiker ein schädliches System unterstützen.<br>Als Mutter einen Amokläufer großziehen.<br>Oder als Physiker die Atombombe erfinden.<br>Was wäre, wenn uns das aus Versehen passiert?<br>Lieber nicht.<br>Aber was wäre, wenn<br>die Welt so gemacht ist, dass<br>Gutes auf der einen Seite<br>Leid auf der anderen bringt.<br>Zwangsläufig.<br>Als Naturgesetz menschlicher Wahrnehmung.<br>Der Energieerhaltung verpflichtet.<br>Und dem ökologischen Gleichgewicht.<br>Oder was meinst du &#8211;<br>wenn alle Menschen 100.000 Jahre lang die Welt verbessern,<br>ist es dann nicht mal soweit?<br>Für die bessere Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 3: Kein für uns erfassbarer Sinn</strong><br>Vielleicht gibt es einen überirdischen Sinn,<br>der, weil mit menschlicher Sprache erfragt<br>mit menschlicher Ratio und Konstrukten nicht begreifbar ist.<br>Aber das Wissen, dass da was sein könnte,<br>lässt mich aufatmen.<br>Zurücklehnen.<br>Ein bisschen gesucht. Ein bisschen gefunden.<br>Pflicht erfüllt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 4: Es gibt ihn nicht und das ist ok</strong><br>Schweißnass, schwer atmend, aber glücklich<br>&#8211; so kennen wir ihn:<br>den Mythos des Sisyphos.<br>Von den Griechen ersonnen<br>und durch Camus verstanden.<br>Die Analogie des Felsbrockens,<br>der Tag für Tag<br>laut polternd ins Tal zurückrollt.<br>Weil das Leben absurd ist<br>und sich immer im Spannungsfeld<br>zwischen der unbändigen Sehnsucht nach Sinn<br>und dem glorreichen Scheitern der Suche derselben<br>den Berg hinaufzwingt.<br>Die Antwort sei einfach:<br>Erkenne dies und du wirst frei sein!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 5: Falsche Frage</strong><br>Monsieur Arrogance par excellence<br>wird keine Sekunde seines Lebens dieser Suche widmen.<br>Er weiß Bescheid.<br>Über den Fehler.<br>Den grundsätzlichen. In der Frage.<br>Per definitionem zum Unsinn verdammt.<br>Glücklicherweise.<br>Ist sie irrelevant.<br>Und Ausdruck geistiger Schwäche.<br>Schäm dich.<br>Denn was erwartest du?<br>Wie soll etwas<br>entweder aus sich selbst heraus<br>oder in Bezug zu etwas Äußerem<br>erklärt werden können,<br>wo es doch selbst alles,<br>also auch das Äußerste,<br>umfasst?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 6: Carpe diem</strong><br>Und den Moment dazu.<br>Atme tief ein.<br>Die Blumen, die Liebe,<br>den Gestank und das Versagen.<br>Das Leben als Selbstzweck.<br>Sei dir selbst genug.<br>Es lebt sich doch gar nicht schlecht.<br>So im Grünen. Unter Gleichgesinnten.<br>Mit Glückskeksen und dem literarischen Katzenkalender.<br>Ein hoch auf die Lebensberatung.<br>Ab und zu ein Stückchen Schokolade.<br>Ausatmen nicht vergessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 7: Selbstreflektion</strong><br>Warum frage ich überhaupt?<br>Komme ja doch nicht vorwärts.<br>Lebe ich nicht gut und gern – auch ohne Antwort?<br>Aber wenn ich nicht frage,<br>Wonach soll ich mich richten?<br>Was ist mein Ziel?<br>Wenn jedes andere der Absurdität überführt wird.<br>Warum soll ich dann überhaupt weiter &#8211;<br>weiterlaufen, weiterlernen, weiterleben?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 42: Der Weg ist das Ziel</strong><br>Sieh doch.<br>Jetzt hast du dir so viele, so wunderbare Gedanken gemacht.<br>So klug, so weise.<br>So reflektiert ins Leere hinein.<br>Die Sinnsuche als Lebensaufgabe.<br>Wen macht sie unglücklich,<br>wenn sie doch das Schönste bereithalten soll?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 1001: Verzweifelt</strong><br>Je mehr ich suche und frage,<br>desto weniger Antworten offenbaren sich mir.<br>Lauter Fragmente.<br>Die wie Puzzleteile verschiedener Systeme<br>nie zusammenpassen werden.<br>Weil sie aus verschiedenen Welten stammen.<br>Manchmal erliege ich der Versuchung.<br>Greife zur Schere. Wild und entschieden.<br>Schneide all die Ecken und Kanten ab.<br>Dann halte ich ihre aalglatten Seiten aneinander.<br>Und lache. Tue so, als würde es passen.<br>Und wenn ich den Griff löse, fallen sie auseinander.<br>Dann liegen sie da.<br>Einzeln. Zusammenhangslos.<br>Schauen mich an. Oder eigentlich nicht.<br>Bin ihnen gleichgültig.<br>Jemand, der Antworten sucht.<br>Oder zumindest die richtigen Fragen.</p>
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