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	<title>#34 Sinn &#8211; Psycho-Path WordPress-Seite</title>
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	<description>Zeitung, Veranstaltungen von und für Psychologie-Studierende und jede Menge Süßes</description>
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	<title>#34 Sinn &#8211; Psycho-Path WordPress-Seite</title>
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		<title>Unsinn pur! – Unsere schönsten Psychologie-Witze</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jul 2023 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#34 Sinn]]></category>
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					<description><![CDATA[LEONARDO STEENBOCK. Wie viele Psycholog:innen braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln? &#8211; Nur einen, aber die Glühbirne muss auch wollen! Patient: „Herr Doktor, alle hassen mich“Psychologe: „Blödsinn. Sie haben doch noch gar nicht alle getroffen.“ Ein Kind geht nachts am Schlafzimmer seiner Eltern vorbei, öffnet die Tür, schaut rein, dreht sich um und murmelt: [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">LEONARDO STEENBOCK. <em>Wie viele Psycholog:innen braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln? &#8211; Nur einen, aber die Glühbirne muss auch wollen!</em></p>



<span id="more-2060"></span>



<figure class="wp-block-pullquote has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background has-small-font-size"><blockquote><p>Patient: „Herr Doktor, alle hassen mich“<br>Psychologe: „Blödsinn. Sie haben doch noch gar nicht alle getroffen.“</p></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-pullquote has-medium-gray-color has-text-color has-background has-small-font-size" style="background:linear-gradient(33deg,rgb(122,220,180) 0%,rgb(0,208,130) 100%)"><blockquote><p>Ein Kind geht nachts am Schlafzimmer seiner Eltern vorbei, öffnet die Tür, schaut rein, dreht sich um und murmelt: &#8222;Und mich wollen die zum Psychologen schicken, weil ich am Daumen lutsche!&#8220;</p></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-pullquote has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background has-small-font-size"><blockquote><p>Warum hatte Ivan Pavlov so weiches Haar? – Classical Conditioning</p></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-pullquote has-light-green-cyan-to-vivid-green-cyan-gradient-background has-background has-small-font-size"><blockquote><p>Ein Mann sitzt in einer psychologischen Untersuchung.<br>Der Psychologe malt ein Dreieck und fragt: &#8222;Woran denken Sie, wenn Sie das sehen?&#8220; &#8211; &#8222;An Sex&#8220;, antwortet der Patient.<br>Der Psychologe malt einen Kreis und fragt wieder: &#8222;Woran denken Sie, wenn Sie das sehen?&#8220; &#8211; &#8222;An Sex&#8220;, antwortet der Patient.<br>Der Psychologe malt ein Viereck und fragt wieder: &#8222;Und woran denken Sie, wenn Sie das sehen?&#8220; &#8211; &#8222;An Sex&#8220;, sagt der Patient.<br>Der Psychologe: &#8222;Sie denken immer nur an das Eine!&#8220; Der Patient: &#8222;Wer malt denn hier die ganze Zeit diesen Schweinkram?&#8220;</p></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-pullquote has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background has-small-font-size"><blockquote><p>Eine Mutter holt ihren Sohn vom Psychoanalytiker ab. <br>&#8222;Und&#8220;,  fragt sie neugierig, &#8222;was hat er gesagt?&#8220;<br>&#8222;Ich hätte einen Ödipus- Komplex&#8220;, antwortet der Sohn. &#8222;Ach, so ein Quatsch! Hauptsache, du hast deine Mami lieb.&#8220;</p></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-pullquote has-light-green-cyan-to-vivid-green-cyan-gradient-background has-background has-small-font-size"><blockquote><p>Zwei forensische Psychologinnen kommen aus der Kneipe und sehen jemanden zusammengeschlagen auf dem Bürgersteig liegen – bewusstlos, blutüberströmt und so weiter. Sagt die eine zur anderen: &#8222;Du, der, der das gemacht hat, dem müssen wir echt helfen!&#8220;</p></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-pullquote has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background has-small-font-size"><blockquote><p><strong>Ein Mensch fragt: &#8222;Wo geht es hier zum Bahnhof?&#8220; Es antwortet&#8230;</strong><br><br><strong>&#8230; die Gesprächstherapeutin:</strong> &#8222;Sie wissen nicht, wo der Bahnhof ist, und das macht Sie nicht nur traurig, sondern auch ein Stück weit wütend.&#8220;<br><br><strong>&#8230; der Tiefenpsychologe:</strong> &#8222;Sie wollen verreisen?&#8220;<br><br>&#8230; <strong>die Psychoanalytikerin:</strong> &#8222;Sie meinen dieses lange dunkle Gebäude, wo die Züge immer rein und raus, rein und raus&#8230; fahren?&#8220;<br><br><strong>&#8230; der Gestalttherapeut:</strong> &#8222;Du, lass das voll zu, dass Du zum Bahnhof willst.&#8220;<br><br>&#8230; <strong>die Verhaltenstherapeutin</strong>: &#8222;Heben Sie den rechten Fuß, schieben Sie ihn vor, setzen Sie ihn jetzt auf. Sehr gut. Hier haben Sie ein Bonbon.&#8220;<br><br>&#8230; <strong>der Psychiater:</strong> &#8222;Bahnhof? Zugfahren? Welche Klasse?&#8220;<br><br>&#8230; <strong>die Neurologin:</strong> &#8222;Sie haben also die Orientierung verloren. Passiert Ihnen das öfter?&#8220;<br><br>&#8230; <strong>der systemische Familientherapeut:</strong> &#8222;Was glauben Sie, denkt Ihre Schwester, was Ihre Eltern fühlen, wenn die hören, dass Sie zum Bahnhof wollen?&#8220;<br><br><strong>&#8230; die Kurzzeittherapeutin:</strong> &#8222;Stellen Sie sich vor: plötzlich geschieht ein Wunder und Sie sind schon am Bahnhof. Was ist anders dadurch?&#8220;<br><br>&#8230; <strong>der Sozialpädagoge:</strong> &#8222;Ich weiß nicht, aber es ist gut, dass wir darüber reden können.&#8220;<br><br>&#8230; <strong>die Psychodramatherapeut</strong>in: &#8222;Zum Bahnhof. Fein. Das spielen wir mal durch. Geben Sie mir Ihren Hut, ich gebe Ihnen meine Jacke und dann &#8230;&#8220;<br><br>&#8230; <strong>der Pädagoge:</strong> &#8222;Ich weiß natürlich, wo der Bahnhof ist. Aber ich denke, dass es besser für Dich ist, wenn Du es selbst herausfindest.&#8220;<br><br><strong>&#8230; die humanistische Psychotherapeutin: </strong>&#8222;Wenn Du da wirklich hinwillst, wirst Du den Weg auch finden.&#8220;<br><br>&#8230; <strong>die Sozialarbeiterin:</strong> &#8222;Ich hab keine Ahnung, wo der Bahnhof ist, aber ich fahre Sie schnell hin.&#8220;</p></blockquote></figure>
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		<title>Dem Leben die Hand reichen &#8211;Probleme und Perspektiven derSinnfrage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[web9843]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2023 04:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#34 Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[#mehr_unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[sinn]]></category>
		<category><![CDATA[yvonne-friedrich]]></category>
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					<description><![CDATA[YVONNE FRIEDRICH. Ich bücke mich, um meine Schnürsenkel zu binden.Ich studiere, um einen rentablen Beruf ergreifen zu können.Ich blättere in der Zeitung, um meine Langeweile zu vertreiben.Ich denke, um zu verstehen.Schreibe, um verstandenund am Ende wieder vergessen zu werden. Es gibt kaum eine Handlung im Leben,um deren Sinn und Zweck wir wirklich verlegen wären.Außer vielleicht:dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">YVONNE FRIEDRICH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bücke mich, um meine Schnürsenkel zu binden.<br>Ich studiere, um einen rentablen Beruf ergreifen zu können.<br>Ich blättere in der Zeitung, um meine Langeweile zu vertreiben.<br>Ich denke, um zu verstehen.<br>Schreibe, um verstanden<br>und am Ende wieder vergessen zu werden.</p>



<span id="more-1970"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt kaum eine Handlung im Leben,<br>um deren Sinn und Zweck wir wirklich verlegen wären.<br>Außer vielleicht:<br>dem Leben selbst.<br>Wie schmerzhaft,<br>wenn unsere heilige Ratio<br>das zerlegt, was die Basis unserer Existenz bilden soll.<br>Wenn unsere sauberen Finalketten nicht greifen.<br>Weil es nichts gibt,<br>um sie daran aufzuhängen.<br>Weil das schwächste Glied<br>das erste und das letzte sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 1: Gib mir eine Aufgabe und ich messe mich daran!</strong><br>Kinder kriegen.<br>Geld verdienen.<br>Welt retten.<br>Und am Ende unseres Lebens,<br>da gibt es welche, die es geschafft haben<br>auf einer Likert-Skala von 1 bis 5.<br>Und solche, die am unteren Ende<br>der Gaußschen Verteilung landen.<br>Schade.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 2: Jeder ist seines Glückes Schmied</strong><br>Wieso sollte irgendjemand<br>auf dieser Erde<br>das Recht haben,<br>mir vorzuschreiben,<br>wozu ich da bin?<br>Wegen Befangenheit disqualifiziert.<br>Soll doch jeder selber wissen.<br>Was er daraus macht.<br>Und ob’s ihm gefällt.<br>Die absolute Subjektivierung von Sinn:<br>Familie, Freunde, Nächstenliebe.<br>Blumen gießen oder Briefmarken sammeln.<br>Irgendwie seltsam.<br>Das kann mir doch keiner erzählen,<br>dass alles erlaubt ist<br>und sich niemand an der Moral probiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 3: Irgendwas Moralisches</strong><br>Lasst uns Gutes tun.<br>Oder es zumindest versuchen.<br>Und dann als Lehrer falsche Theorien verbreiten.<br>Als Politiker ein schädliches System unterstützen.<br>Als Mutter einen Amokläufer großziehen.<br>Oder als Physiker die Atombombe erfinden.<br>Was wäre, wenn uns das aus Versehen passiert?<br>Lieber nicht.<br>Aber was wäre, wenn<br>die Welt so gemacht ist, dass<br>Gutes auf der einen Seite<br>Leid auf der anderen bringt.<br>Zwangsläufig.<br>Als Naturgesetz menschlicher Wahrnehmung.<br>Der Energieerhaltung verpflichtet.<br>Und dem ökologischen Gleichgewicht.<br>Oder was meinst du &#8211;<br>wenn alle Menschen 100.000 Jahre lang die Welt verbessern,<br>ist es dann nicht mal soweit?<br>Für die bessere Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 3: Kein für uns erfassbarer Sinn</strong><br>Vielleicht gibt es einen überirdischen Sinn,<br>der, weil mit menschlicher Sprache erfragt<br>mit menschlicher Ratio und Konstrukten nicht begreifbar ist.<br>Aber das Wissen, dass da was sein könnte,<br>lässt mich aufatmen.<br>Zurücklehnen.<br>Ein bisschen gesucht. Ein bisschen gefunden.<br>Pflicht erfüllt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 4: Es gibt ihn nicht und das ist ok</strong><br>Schweißnass, schwer atmend, aber glücklich<br>&#8211; so kennen wir ihn:<br>den Mythos des Sisyphos.<br>Von den Griechen ersonnen<br>und durch Camus verstanden.<br>Die Analogie des Felsbrockens,<br>der Tag für Tag<br>laut polternd ins Tal zurückrollt.<br>Weil das Leben absurd ist<br>und sich immer im Spannungsfeld<br>zwischen der unbändigen Sehnsucht nach Sinn<br>und dem glorreichen Scheitern der Suche derselben<br>den Berg hinaufzwingt.<br>Die Antwort sei einfach:<br>Erkenne dies und du wirst frei sein!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 5: Falsche Frage</strong><br>Monsieur Arrogance par excellence<br>wird keine Sekunde seines Lebens dieser Suche widmen.<br>Er weiß Bescheid.<br>Über den Fehler.<br>Den grundsätzlichen. In der Frage.<br>Per definitionem zum Unsinn verdammt.<br>Glücklicherweise.<br>Ist sie irrelevant.<br>Und Ausdruck geistiger Schwäche.<br>Schäm dich.<br>Denn was erwartest du?<br>Wie soll etwas<br>entweder aus sich selbst heraus<br>oder in Bezug zu etwas Äußerem<br>erklärt werden können,<br>wo es doch selbst alles,<br>also auch das Äußerste,<br>umfasst?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 6: Carpe diem</strong><br>Und den Moment dazu.<br>Atme tief ein.<br>Die Blumen, die Liebe,<br>den Gestank und das Versagen.<br>Das Leben als Selbstzweck.<br>Sei dir selbst genug.<br>Es lebt sich doch gar nicht schlecht.<br>So im Grünen. Unter Gleichgesinnten.<br>Mit Glückskeksen und dem literarischen Katzenkalender.<br>Ein hoch auf die Lebensberatung.<br>Ab und zu ein Stückchen Schokolade.<br>Ausatmen nicht vergessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 7: Selbstreflektion</strong><br>Warum frage ich überhaupt?<br>Komme ja doch nicht vorwärts.<br>Lebe ich nicht gut und gern – auch ohne Antwort?<br>Aber wenn ich nicht frage,<br>Wonach soll ich mich richten?<br>Was ist mein Ziel?<br>Wenn jedes andere der Absurdität überführt wird.<br>Warum soll ich dann überhaupt weiter &#8211;<br>weiterlaufen, weiterlernen, weiterleben?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 42: Der Weg ist das Ziel</strong><br>Sieh doch.<br>Jetzt hast du dir so viele, so wunderbare Gedanken gemacht.<br>So klug, so weise.<br>So reflektiert ins Leere hinein.<br>Die Sinnsuche als Lebensaufgabe.<br>Wen macht sie unglücklich,<br>wenn sie doch das Schönste bereithalten soll?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort 1001: Verzweifelt</strong><br>Je mehr ich suche und frage,<br>desto weniger Antworten offenbaren sich mir.<br>Lauter Fragmente.<br>Die wie Puzzleteile verschiedener Systeme<br>nie zusammenpassen werden.<br>Weil sie aus verschiedenen Welten stammen.<br>Manchmal erliege ich der Versuchung.<br>Greife zur Schere. Wild und entschieden.<br>Schneide all die Ecken und Kanten ab.<br>Dann halte ich ihre aalglatten Seiten aneinander.<br>Und lache. Tue so, als würde es passen.<br>Und wenn ich den Griff löse, fallen sie auseinander.<br>Dann liegen sie da.<br>Einzeln. Zusammenhangslos.<br>Schauen mich an. Oder eigentlich nicht.<br>Bin ihnen gleichgültig.<br>Jemand, der Antworten sucht.<br>Oder zumindest die richtigen Fragen.</p>
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